Teleskope

TEC APO 180 FL

TEC APO 180 FL auf Atlas V24

Unser neues TEC APO 180 FL ist ein farbreines (apochromatisches) Teleskop mit 180 mm Linsendurchmesser, welches optimal für die Beobachtung von Mondkratern, Planeten, Doppelsternen oder Sternhaufen benutzt wird. Dazu kann zwecks besserer Detailerkennung auch ein Binokular Ansatz benutzt werden. Durch die kurze Brennweite von 1260 mm (f/7) sind auch grosse Gesichtsfelder von bis zu drei Monddurchmessern möglich.

Die moderne, alt/azimutale Atlas V24 Montierung wird per Tablet PC und der App «SkySafari» bedient und kann innert Sekunden exakt auf Himmelsobjekte positionieren.

Hersteller: Telescope Engineering Company (TEC), USA (Teleskop APO 180 FL, Baujahr 2014); Astro Optik Kohler (AOKswiss), Luzern (Montierung Altas V24, Baujahr 2018)
Betriebsanleitungen: TEC-Anleitung, AOK Atlas V24 DDM

Multifunktionsteleskop (MFT)

Multifunktionsteleskop (MFT)

Das Multifunktionsteleskop (MFT) ist ein Spiegelteleskop mit optischem Fenster. Es kann im Newton Primärfokus (f/4.54, Brennweite 1814 mm) oder in zwei umklappbaren Nasmyth Foki (f/13.9, Brennweite 5550 mm) in den Ost/West-Deklinationsachsen konfiguriert werden. Mit der grossen Lichtsammelleistung des Hauptspiegels von 400 mm Durchmesser wird es insbesondere zur Beobachtung von lichtschwachen Objekten benutzt.

Das total 800 kg schwere Instrument ist auf einer parallaktischen Gabel montiert, mit Nachführung per Reibrad und Schrittmotoren (274 Hz, 1/32-Mikroschritt), Digitalencoder in beiden Achsen und Autoguider Anschluss (RJ-12) für Langzeitfotographie.

Hersteller: Eigenbau von Mitgliedern der AGL (Baujahre 1988 – 1999). Edwin von Büren (Optikkomponenten), Andreas Tarnutzer (Konstruktion), Hans Gysin und Daniel Ursprung (Elektronik)
Betriebsanleitungen: MFT-Anleitung, MFT-Newtonfokus, Lacerta

Sonnenteleskop

Sonnenteleskop Heliostat und Spektrum

Das Sonnenteleskop ist ein klassischer Heliostat mit 150 mm Linsendurchmesser (Halb-Apochromat, f/24, Brennweite 3600 mm), welcher vorzugsweise für die Sonne benutzt wird. Das Bild der Sonne (oder anderer Himmelsobjekte innerhalb von +- 40 Grad Deklination) wird über zwei Spiegel auf eine fix montierte, optische Bank gelenkt. Dort kann es entweder mittels Sonnen-Objektivfilter direkt im Okular beobachtet werden, oder das Sonnenbild wird 70 cm gross an eine weisse Wand projiziert. Mit einem optischen Gitter wird das Sonnenlicht auf gut 50 cm Länge in die Spektralfarben zerlegt und mittels Spalt werden zahlreiche Absorptionslinien sichtbar. Die Nachführung des Heliostaten erfolgt über Schrittmotoren (15 Hz Vollschritt).

Hersteller: Eigenbau von Mitgliedern der AGL (Baujahr 1983). Edwin von Büren (zwei Planspiegel je 250mm), Andreas Tarnutzer (Konstruktion), Edgar Steiner (Holzarbeiten), Hans Gysin und Daniel Ursprung (Elektronik), Lichtenknecker Optics, Belgien (150 mm halb-apochromatisches Linsenobjektiv), Larrosa Precision Optics, Rothrist (Neubeschichtung Spiegeloptiken 2010)
Betriebsanleitungen: Sonnenteleskop, Binokular

Fujinon-Binokular 25 x 150 MT

Fujinon Binokular 25x150 MT

Unser Grossfeldstecher wird von den Besuchern gerne als unkompliziertes Übersichts-Instrument benutzt. Mit 150 mm Linsendurchmesser pro Auge und einer fixen, 25-fachen Vergrösserung (bei 2.6 Grad Gesichtsfeld) bietet er eindrückliche Ansichten vom Mond, Sternfeldern oder Kometen. Er ist ohne Nachführung auf einer hydraulischen Säule montiert, so dass seine Okularhöhe mit Geradeinblick leicht verstellbar ist.

Hersteller: Fujinon, Japan (Baujahr 1995)
Betriebsanleitung: Fujinon

Transit Teleskop

Transit Teleskop

Dieses kleine Spezialteleskop (Bauart Newton, 150 mm Spiegeldurchmesser, f/5, Brennweite 750 mm) ist an der Wand der Sternwarte festgeschraubt und dreht sich daher zusammen mit der Erddrehung. Dadurch zeigt es in seinem Blickfeld, wie sich die Sterne am Himmel weiterbewegen, respektive, wie sie beim Meridian im Süden durch Ihren Transit laufen. Im beleuchteten Fadenkreuzokular wird bei 60-facher Vergrösserung die Bewegung der Sterne (infolge der täglichen Rotation der Erde) innert Sekunden offensichtlich. Das Instrument veranschaulicht auch, wie historisch in Sternwarten die exakte Zeit gemessen wurde.

Hersteller: Eigenbau von den AGL Mitgliedern Helene und Edwin von Büren (Baujahr 1985), im Jahre 2010 wurde der Parabolspiegel bei Larrosa Precision Optics, Rothrist neu verspiegelt.
Betriebsanleitung: Transitteleskop

Copyright © 2021 Astronomische Gesellschaft Luzern | Datenschutzerklärung | Luzern, 08. December 2021