Öffentlicher Vortrag:
Montag, 1. Juni 2026, 20:00 Uhr
Wirtschaft zum Schützenhaus
Horwerstrasse 93, 6005 Luzern
Neuere Resultate und fundamentale Probleme der Sonnenforschung
Referent: Dr. Oskar Steiner (IRSOL, Locarno)
Die Sonne ist seit Anfang des 17. Jahrhunderts Gegenstand intensiver Erforschung. Man könnte glauben, alles zu wissen über die Sonne. Jedoch, trotz enormer Fortschritte in der Beobachtungstechnik und der numerischen Simulation, stellen sich noch immer eine Anzahl fundamentaler, ungelöster Fragen. An erster Stelle steht nach wie vor das Problem der Erhitzung der äusseren Schichten der Sonnenatmosphäre, der Chromosphäre und Korona. Dann aber stellt sich auch die Frage nach dem Sonnenzyklus und der Erzeugung des Magnetfeldes. Auch ist die Entstehung der Sonnenflecken an der Sonnenoberfläche noch unverstanden. Der Vortrag befasst sich sowohl mit solchen offenen Fragen als auch mit neueren Resultaten, Entwicklungen in der Beobachtungstechnik und neuen, spektakulären Aufnahmen der Sonne.
Die Astronomischen Gesellschaft Luzern organisiert in der Regel am ersten Montag im Monat einen öffentlichen Vortrag zu einem astronomischen Thema oder zur Raumfahrt (siehe auch unsere Veranstaltungshinweise im Mitteilungsblatt NOVA).
Der Eintritt zu den regulären Vorträgen ist frei, eine TWINT Spende von Gästen ohne AGL-Mitgliedschaft ist willkommen.
Nachstehend ein Bild zum üblichen Veranstaltungsort: Wirtschaft zum Schützenhaus, Horwerstrasse 93, 6005 Luzern.

Vorschau auf weitere, geplante Monatshöcks:
Montag, 6. Juli 2026, 19:00 Uhr
Wirtschaft zum Schützenhaus
Horwerstrasse 93, 6005 Luzern
Sommerplausch – gemeinsames Nachtessen
(kein Vortrag)
August – Sommerpause
NEUES DATUM !
FREITAG, 4. Sept. 2026, 20:00 Uhr
Sternwarte Luzern
Schulhaus Hubelmatt West
SPEZIALANLASS:
AGL-Mitgliederabend in unserer Sternwarte Luzern
(kein Vortrag)
Diesen «Monatshöck» organisieren wir versuchsweise als speziellen Mitgliederabend in unserer Sternwarte. Alle AGL Mitglieder sind eingeladen, unsere neuesten Einrichtungen in der Sternwarte zu besichtigen und (bei gutem Wetter) selber zu benutzen, sowie natürlich allerlei Fragen zu stellen. Wir möchten damit auch einem vermehrt geäusserten Bedürfnis gerecht werden, unseren Mitglieder exklusive Abende in der Sternwarte anzubieten.
Kommt also an diesem Freitagabend vorbei: es gibt viel Neues zu sehen, so z.B. unser attraktiv modernisiertes Kleinplanetarium, unser phänomenales Teleskop TEC 180 APO FL auf der 10Micron Montierung mit Absolutencodern, unsere aktualisierte Astrofotoausstellung sowie unseren famosen Baader DADOS Spaltspektrographen.
Bei klarem Himmel veranstalten wir den Abend „open-end“ bis alle genug gesehen haben – es ist ja Wochenende! Bei bedecktem Himmel gönnen wir uns zum Abschluss eventuell noch einen gemeinsamen Drink.
Montag, 5. Okt. 2026, 20:00 Uhr
Wirtschaft zum Schützenhaus
Horwerstrasse 93, 6005 Luzern
Die Vermessung der Vergangenheit. Zur Verbindung von Astronomie und Chronologie im Alten Orient
Referentin: Prof. Rita Gautschy (Universität Basel)
Antike astronomische Beobachtungen sind wichtige Hilfsmittel für die Rekonstruktion der Chronologie des Alten Orients. Finsternisse, Mond- und Siriusdaten erlauben es, historische Ereignisse mit absoluten Daten zu verbinden und Herrscherfolgen zeitlich einzuordnen. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Wechselwirkung von Astronomie und Geschichtswissenschaft in Ägypten und Mesopotamien und zeigt, wie moderne Forschung antike Texte und Himmelsereignisse miteinander verknüpft. Dabei werden sowohl die Möglichkeiten als auch die Grenzen astronomischer Datierung behandelt, und aufgezeigt, dass antike Beobachtungen auch wertvolle Beiträge zur Beantwortung moderner Fragestellungen liefern können.
Montag, 2. Nov. 2026, 20:00 Uhr
Wirtschaft zum Schützenhaus
Horwerstrasse 93, 6005 Luzern
Wer versteht die „Lichtgeschwindigkeit“?
Referent: Roland Stalder (AGL)
Wir alle haben schon von der sogenannten „Lichtgeschwindigkeit“ c gehört. Historisch wurde diese erstmals im Jahr 1676 – vor exakt 350 Jahren von Ole Rømer gemessen. Er bewies damit, dass sich Licht mit einer endlichen Geschwindigkeit ausbreitet. Isaac Newton ist 11 Jahre später (1687) trotzdem noch davon ausgegangen, dass sich die Gravitation „sofort“ ausbreitet – ein Irrglaube, der erst 1915 durch Albert Einstein beendet wurde. Einstein hat uns aber auch gezeigt, dass die Konstante c in der vierdimensionalen Raum-Zeit eine viel tiefere Bedeutung hat. Auf diese moderne Bedeutung von c will ich in diesem Vortrag auch näher eingehen. Dabei brauchen wir praktisch keine Formeln: wer den Satz des Pythagoras verstanden hat, sollte folgen können. Und trotzdem werden wohl einige verblüfft nach Hause gehen.
Frage: Können wir mit Geschwindigkeit c reisen? Antwort: Einstein lehrt uns: Wir müssen – alle und immer, unbedingt!
Montag, 7. Dez. 2026, 19:00 Uhr
Wirtschaft zum Schützenhaus
Horwerstrasse 93, 6005 Luzern
Chlaushöck – gemeinsames Nachtessen
(kein Vortrag)






