Von diesem hellen Meteor (23. Juli 2026 um 23:11:42 Uhr UT) wurden drei automatische Beobachtungen registriert:
(alle Bilder können mittels Draufklicken vergrössert werden)

(HUB) Sternwarte Luzern

(SCH) Sternwarte Schafmatt

(GNO) Osservatorio Astronomico di Gnosca
Mit den aufgezeichneten Daten konnte die genaue Flugbahn des Himmelskörpers während seiner Leuchterscheinung in unserer Atmosphäre berechnet werden. Die Sternschnuppe leuchtet über Norditalien und dem Simplongebiet in einem Höhenbereich von 80 – 55 km auf.
Meteorspur-Berechnung basierend auf Daten mindestens zweier Beobachtungsorte
Durch Zurückrechnen der Flugbahn lässt sich auch die Herkunft des verursachenden Meteoroiden aus dem Sonnensystem rekonstruieren. Der Meteoroid stammte aus dem Bereich innerhalb der Marsbahn. Es dürfte sich um ein wenige Zentimeter kleines Objekt gehandelt haben. Aufgrund der über 55 km Höhe beim Ende der Meteor-Leuchterscheinung ist nicht zu erwarten, dass von dieser hellen Sternschnuppe etwas übriggeblieben und als Meteorit auf die Erde gefallen ist.

Quelle: Fachgruppe Meteorgruppe (FMA) der Schweizerischen Astronomischen Gesellschaft SAG-SAG
alle Berechnungen stammen von Beat Booz (FMA)
Hier nun noch ein paar Sternschnuppen-Aufnahmen während dem Perseiden-Maximum vom 12. – 13. August 2026, die Nacht nach der partiellen Sonnenfinsternis in der Schweiz.
Fotos: R. Stalder, Glaubenberg Passhöhe, Canon 6D mit EF 8-15mm f/4L Fisheye USM Objektiv @ 8mm, f/4, 3200 ISO, 59sec, Himmelshelligkeit gemessen mit Sky Quality Meter 21.50mag/arsec2.
Roland Stalder, 14. August 2026











